Umgebung

Landschaft und Natur in Thüringen

 

Für Ihren Aufenthalt im Grünen Herzen Deutschlands, unserem Thüringer Wald, empfehlen wir Ihnen aktive Erholung und Fitness für Körper und Geist, sowie das Kennenlernen der historisch gewachsenen Lebenskultur. Hier können Sie die Seele baumeln zu lassen. Unsere liebenswerten kleinen Städte und schmucken Dörfer geben Ihnen das Gefühl, dem Alltag entronnen zu sein. Mit so vielen Schönheiten, Reizen und Leidenschaften ausgestattet zu sein, ist uns Verpflichtung und Ansporn zu gleich, alles zu tun, damit Sie rundherum verwöhnt werden.

 

Der einzigartige Rennsteig, die zahlreichen Höhenzüge und romantischen Täler, die klaren Bergseen und das gut ausgebaute Straßennetz, laden genauso ein, wie die zahlreichen Wander- und Radwanderwege rund um den Lütsche-Stausee und den Nordrand des Thüringer Waldes. Wildromantisch ist die Natur im Lütschegrund bei Gräfenroda. Entdecken Sie Ihren persönlichen Lieblingsaussichtspunkt und teilen Sie mit uns die Schönheit der Thüringer Landschaft und Natur.

Städte und Ortschaften in Thüringen

Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau (17 Km) - unmittelbar am Fuße des Thüringer Waldes gelegen, lebte Ilmenau ursprünglich vom Silber- und Kupferbergbau. Der im sachsen-weimarischen Dienst stehende Minister Goethe bemühte sich, den Bergbau wieder zu beleben, um die Armut der damaligen Bevölkerung zu lindern. Nicht nur sein Amt, sondern auch geologische Studien führten ihn oft nach Ilmenau. Das Amtshaus in der Stadt, das Jagdhaus Gabelbach und das Goethehaus in Stützerbach zeugen noch heute von seinem Wirken. Auf dem 861 hoch gelegenen Kickelhahn schrieb Goethe 1780 seine weltbekannten Verse: "Über allen Gipfeln ist Ruh".

 

Bach-, Bier- und Brunnenstadt Arnstadt (20 Km) - mit der urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 704 ist Arnstadt die Stadt in Thüringen, die den ältesten Beleg für ihre Existenz vorweisen kann und eine der ältesten Städte Deutschlands außerhalb der römischen Siedlungsgebiete ist. Bis zum 18. Jahrhundert eine Residenzstadt der Grafen von Schwarzburg. Aus Arnstadt stammen die ersten urkundlichen Erwähnungen der Thüringer Bratwurst (1404) und des deutschen Weizenbiers außerhalb Bayerns (1617). Arnstadt ist eine von fünf Thüringer Bachstädten: An der neuen Kirche hatte Johann Sebastian Bach seine erste Anstellung als Organist (1703–1707). Arnstadt besitzt einen gut restaurierten historischen Stadtkern mit teilweise erhaltener Stadtmauer. Aufgrund der Lage am Nordrand des Thüringer Waldes wird Arnstadt auch das „Tor zum Thüringer Wald“ genannt. Arnstadt ist ein bedeutender Industriestandort und besitzt mit dem verkehrstechnisch günstig gelegenen Industriegebiet am Erfurter Kreuz das größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiet Thüringens.

 

Residenzstadt Gotha (28 Km)

Die imposante Dreiflügelanlage des Schlosses "Friedenstein" thront über der ehemaligen Residenzstadt Gotha. Der „Friedenstein" wurde nach dem 30-jährigen Krieg durch Herzog Ernst I, "dem Frommen", erbaut und gilt als die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands. In den Kunstsammlungen im Herzoglichen Museum sind berühmte Gemälde und Kupferstiche ebenso zu finden wie wertvolles Porzellan und Münzen.

Die Sammlungen gehen auf die herzogliche Kunstkammer zurück. Hervorzuheben wären das Renaissancegemälde "Gothaer Liebespaar" (um 1484) und eine Sammlung deutscher und flämischer Kunst. Im Westturm des Schlosses befindet sich das Ekhof-Theater, das älteste erhaltene Barocktheater der Welt. In der Stadt selbst können als Sehenswürdigkeit das Renaissance-Rathaus vom 1567, der Obere Markt mit Wasserkunst und die Augustinerkirche (ehemaliges Kloster mit Kreuzgang) besichtigt werden.

 

Landeshauptstadt Erfurt (56 km) - größtes Flächendenkmal Deutschlands und zahlreiche sorgfältig restaurierte Renaissance- und Fachwerkhäuser und Kirchen, welche vom Reichtum der Stadt zeugen. Das Ensemble von Dom und St. Severi bildet die markante Silhouette der Stadt. Eine besondere Sehenswürdigkeit Erfurts in die Krämerbrücke, die einzige mit Häusern bebaute Brücke nördlich der Alpen. Eine weitgehend erhaltene barocke Zitadelle auf dem Petersberg lädt zu allerlei Erkundungen ein. Die interessanten unterirdischen Minengänge der Festung können bei einer Führung besichtigt werden.

 

Bach-, Luther und Landgrafenstadt Eisenach (57 Km) - eine am Fuße des Thüringer Waldes gelegene Stadt, bekannt vor allem durch die "Wartburg", die der Sage nach 1067 durch Ludwig "dem Springer" gegründet. Sie war im Mittelalter der Hauptsitz der Landgrafen von Thüringen. 1521/22 übersetzte Luther hier das Neue Testament und 1817 fand das Wartburgfest der Deutschen Burschenschaften statt. Eisenach ist die Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach. Sehenswert sind die Luthergedenkstätte, das Bachhaus, die Georgenkirche Bachs Taufkirche-, die Reuter- Villa mit Richard-Wagner-Sammlung, das Thüringer Museum mit einer reichen Porzellansammlung und das Automobilmuseum.

 

Klassikerstadt Weimar (75 Km) - das bedeutet, sich auf die Spuren der großen Dichter und Denker zu begeben. Goethe, Schiller, Wieland, Herder, Nietzsche kann man hier in ihre Häuser und in die entsprechenden Gedenkstätten folgen. Cranachs Anwesenheit als Hofmaler wird nicht nur durch das berühmte Altarbild in der Herderkirche nachvollziehbar, sondern auch in der Menge seiner Werke im Schlossmuseum. Wenige architektonische Spuren hat das Bauhaus hinterlassen, welches bis 1924 in Weimar war. In einem speziellen Museum kann man die frühen Spuren des Bauhauses verfolgen.

Museen in Thüringen

Gartenzwergmuseum Gräfenroda (3 km) - Bereits seit 1874 und in der vierten Generation setzt die Familie Griebel die langjährige Tradition der Fertigung von Gartenzwergen und Figuren aus Ton, nach alten Vorlagen modelliert, gebrannt, farbenfroh handgemalt und an Ort u. Stelle verkauft, fort. Im Gartenzwergmuseum können Sie die traditionsreiche Geschichte der Gartenzwerge in ihrem Geburtsort Gräfenroda in der Entstehung verfolgen.

Mühlsteinhauermuseum Crawinkel (6 km) – 2008 in der „Alten Mühle“ eingerichtet, zeigt es das Handwerk der Mühlsteinhauerei und es Instrumentenbau in Crawinkel.

Thermometermuseum Geraberg (9 km) - Das Deutsche Thermometermuseum wurde im Januar 2002 mit einer Teileröffnung und im Juni 2004  komplett geöffnet. Der Nachbau des von Galileo Galilei um 1600 entworfenen, Luftthermoskopes ermöglicht die Beobachtung des  physikalischen Prozesses, den Galilei damals schon feststellte. Ein Fieberthermometer ist jedem bekannt, aber die Unterschiede zwischen den Thermometern oder was der  Ohmsche Widerstand mit der Temperaturmessung zu tun hat, wissen nur die Wenigsten. Im Thermometermuseum können Sie erfahren, wieso die Temperatur die nach der Zeit, die häufigsten  physikalische Größe ist.

Tobiashammer Ohrdruf (12 km) – wurde 1480 als Eisen-, Draht- und Sichelhammer erbaut. Er ist die letzte funktionstüchtige Anlage von ehemals 40 mit Wasser betriebenen Mühlen, Hammer-, Säge-, Poch- und Walzwerken.

Stutzhäuser Brauereimuseum Luisenthal (14 km) – Im einstigen Ortsteil Stutzhaus wurde bereits im 19. Jahrhundert Bier gebraut. Seit 1994 befinden sich in der komplett erhaltenen historischen Brauerei ein Museum und ein Gasthaus.

 

Amtshaus / Goethemuseum Ilmenau (17km) - Das Amtshaus zählt zu den geschichtlich wie architektonisch bedeutsamsten Gebäuden der Stadt und bildet mit seinem barocken Äußeren den baulichen Höhepunkt innerhalb des Marktplatzensembles. Markant sind das Henneberger Vollwappen und die Jahreszahl der ersten Erbauung 1616 im Giebeldreieck des Mittelbaues. Seit 1634 diente er als herzogliches Wohn- und Amtshaus. Die repräsentativen Räume im Obergeschoss mit den originalen Dielenfußböden und den Rokoko-Stuckdecken dienten der herzoglichen Familie als Quartier bis 1918. Auch Goethe nutzte sie als Dienstwohnung während seiner Ilmenauer Aufenthalte.

 

Schlossruine Neideck und Neues Palais Arnstadt (20 km) - Die Schlossruine Neideck liegt mitten in der historischen Innenstadt Arnstadts und direkt gegenüber dem Schlossmuseum Neues Palais. Unter Graf Günther XLI, »dem Streitbaren« entstand das Renaissanceschloss Neideck (1553-1560). Als mit dem Tode des Fürsten Anton Günther II (1716) Arnstadt den Status einer Residenzstadt verlor, begann der langsame und stetige Verfall des prachtvollen Wasserschlosses.  Das Schlossmuseum Arnstadt gehört zu den zahlreichen Thüringer Museen, die sowohl ihren baulichen Bestand als auch den größten Teil ihrer Kunstsammlungen fürstlicher Initiative verdanken. Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen (reg. 1720–1740) ließ von 1729 bis 1734 das Fürstliche Palais in Arnstadt als späteren Witwensitz für seine Gemahlin Elisabeth Albertine, geb. Prinzessin von Anhalt-Bernburg (1693–1774), errichten. Als Doppelpalais in Form einer Dreiflügelanlage diente es den Wohn- und Repräsentations-Bedürfnissen des Fürstenpaares bei Aufenthalten in der Nebenresidenz Arnstadt. Hier konnten der Fürst und seine Gemahlin ihre umfangreichen Kunstsammlungen unterbringen und sie standesgemäß präsentieren. Das heutige Schlossmuseum im Neuen Palais zeigt in den rekonstruierten Barockräumen der südlichen Beletage Möbel und Kunstschätze aus dem ehemals fürstlichen Bestand. Im Erdgeschoss des südlichen Corps de logis kann der Besucher durch die imposante Puppenstadt „Mon plaisir“ mit ihren Häusern und Stuben wandern. Im Schlossmuseum ist auch die Bachausstellung beheimatet und im Dachgeschoss finden wechselnde Sonderausstellungen statt.

 

Eisenbahnmuseum Bahnbetriebswerk Arnstadt (22 km) - seit 15 Jahren befindet sich das Eisenbahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk. Das heutige Dampflokmuseum ist aus dem ehemaligen Bahnbetriebswerk Arnstadt hervorgegangen. Der Grundstein dafür wurde bereits 1992 gesetzt, in dem die damalige Deutsche Reichsbahn alle Thüringer Museums-Dampflokomotiven im Bahnbetriebswerk (BW) Arnstadt untergebracht hat. Das Eisenbahnmuseum untergliedert sich in mehrere Bereiche, wie die Fahrzeugsammlung, der Lokschuppen, die Werkstatt und das Freigelände.

 

 

Erstes Deutsches Bratwurstmuseum Holzhausen (24 km) – Der Thüringer Kultspeise Nr. 1 ist ein ganzes Museum gewidmet. Es informiert über die Geschichte, den Stellenwert und die bislang Ersterwähnung der Bratwurst.

Herzogliches Museum Gotha (27 km) - am Fuß Schloss Friedenstein im ebenso eleganten wie pompösen Stil des Historismus 1879 errichtet. 2013 neu eröffnet sind in ihm die einzigartigen Gothaer Kunstsammlungen ausgestellt. Die Sammlungen gingen hervor aus der Sammelleidenschaft der Gothaer Herzöge und vereinen heute ägyptische Mumien, antike Vasen, Skulpturen und Goldschmuck, Korkmodelle antiker römischer Bauten aus dem 18. Jahrhundert und Kunstschätze aus China und Japan. Zu den Höhepunkten zählen sicher die niederländischen und deutschen Gemälde mit Werken von Peter Paul Rubens, Jan van Goyen, Lucas Cranach dem Älteren und Caspar David Friedrich. Einzigartig aber ist das weltberühmte „Gothaer Liebespaar“, ein ebenso mysteriöses wie künstlerisch herausragendes Gemälde der Vor-Dürer-Zeit.

Schloss Friedenstein Gotha (27 km) – größte frühbarocke Schlossanlage. Heute ist das Schloss ein „Barockes Universum“ mit vier Museen, dem barocken Ekhof-Theater, der Schlosskirche und den großzügigen Park- und Gartenanlagen.

Bunkermuseum Frauenwald (28 km) - Tauchen Sie in die Stasi-Unterwelt ab! Für die Besucher des Bunkermuseums offenbart sich in einer Führung ein Einblick in die jüngste Geschichte Ostdeutschlands. Während eine Vielzahl von Bunkern als Gefechts- und Schutzanlagen erbaut wurden, handelt es sich bei der Anlage am Hotel "Rennsteighöhe" um einen Führungsbunker, ähnlich denen, die schon im 2. Weltkrieg zum Einsatz kamen. Im Ernst- bzw. Kriegsfall sollte er der Bezirkseinsatzleitung des Ministeriums für Staatssicherheit zur Gewährleistung ihrer Führungsaufgaben dienen. Ein Schutz gegen jegliche Art von militärischen und kriegerischen Handlungen war daher unerlässlich. In der Zeit des kalten Krieges erbaut, verfügte der Bunker über modernste Nachrichtentechnik, eigene Stromversorgung, Telefon, Fernschreiber, mobile Funktechnik und diverse Abhöreinrichtungen.

 

Goethehaus, Schillerhaus und Bauhaus in Weimar (75 km) - Direkt neben Goethes Wohnhaus sind 1913 und 1935 Museumsbauten errichtet worden, in denen sich heute Foyer, Ausstellungsräume, Magazine und Studienräume befinden.

An der Nordseite von Schillers Wohnhaus befindet sich das Schiller-Museum mit drei großen Ausstellungsräumen. Derzeit werden dort Wechselausstellungen gezeigt.

In Weimar ist das Staatliche Bauhaus vor 1919 gegründet worden – die Designhochschule mit weltweiter Ausstrahlung. Die Klassik Stiftung Weimar zeigt Arbeiten des frühen Bauhauses.

Schlösser und Burgen in Thüringen

 

Neues Palais / Schlossmuseum Arnstadt (20 km) - Fürst Günther I. von  Schwarzburg-Sondershausen (reg. 1720–1740) ließ von 1729 bis 1734 das Fürstliche Palais in Arnstadt als späteren Witwensitz für seine Gemahlin Elisabeth Albertine, geb. Prinzessin von Anhalt-Bernburg (1693–1774), errichten. Als Doppelpalais in Form einer Dreiflügelanlage diente es den Wohn- und Repräsentationsbedürfnissen des Fürstenpaares bei Aufenthalten in der Nebenresidenz Arnstadt. Hier konnten der Fürst und seine Gemahlin ihre umfangreichen Kunstsammlungen unterbringen und sie standesgemäß präsentieren. Das heutige Schlossmuseum im Neuen Palais zeigt in den rekonstruierten Barockräumen der südlichen Beletage Möbel und Kunstschätze aus dem ehemals fürstlichen Bestand. Im Erdgeschoss des südlichen Corps de logis kann der Besucher durch die imposante Puppenstadt „Mon plaisir“ mit ihren über 400 Puppen und 84 Stuben wandern.

 

Veste Wachsenburg bei Holzhausen (25 km) – Eine der Drei Gleichen. Mitte des 10. Jahrhunderts als kastellartige Anlage errichtet. Häufig Schauplatz von Raubzügen und Belagerungen. Heute im Privatbesitz als Restaurant und Hotel.

Schloss Friedenstein Gotha (27 km) - Das Schloss in Gotha ist eine frühbarocke Schlossanlage an der Stelle der 1567 geschleiften Burg Grimmenstein. Es ist der größte Schlossbau Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt heute eine Vielzahl von Museen und Kunstsammlungen. Das Schlossmuseum umfasst die ehemaligen herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen von Skulptur des Klassizismus, darunter viele Werke von Jean Antoine Houdon oder eine der frühsten ägyptischen Sammlungen Europas. In der seit Dezember 2009 eröffneten Kunstkammer zeigt sich die Vielfalt der Gothaer Sammlung: von sagenhaft verzierten Nautiluspokalen bis hin zu einem original Hut von Napoleon gibt es allerhand Kuriositäten aus aller Welt zu sehen.

Ruine Mühlburg in Mühlburg (29 km) - Älteste des imposanten Dreigestirns der Drei Gleichen. Erste Erwähnung 704, als Schutzbau der alten Handelswege zwischen Erfurt und Nürnberg.

Ruine Burg Gleichen in Wandersleben (32 km) – die größte der Drei Gleichen. Ersterwähnung 1034 und berühmt durch die „Sage vom zweibeweibten Grafen“ Ernst von Gleichen.

Schloss Molsdorf (49 km) - ist ein Barockschloss in Molsdorf, einem Ortsteil von Erfurt. Es liegt unweit des Autobahnkreuzes Erfurt, etwa 12 Kilometer südlich der Stadt und wird als eines der schönsten Barock-Schlösser Thüringens angesehen. Das Schloss gehört heute der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. In einigen Räumen des Erdgeschosses befindet sich ein Restaurant. Außerdem beherbergt das Museum eine Gemäldesammlung des Malers Otto Knöpfer.

Schloss Heidecksburg Rudolstadt (57 km) - ist das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt im thüringischen Rudolstadt und liegt das Stadtbild beherrschend rund 60m über dem Altstadtkern. Das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg besitzt eine umfangreiche Waffensammlung mit rund 4000 Exponaten aus der Zeit des 15. bis 19. Jahrhunderts. Ein Teil dieser Sammlung wurde bis 2012 im spätgotischen Gewölbesaal der Rudolstädter Heidecksburg ausgestellt. Die Bestände werden zurzeit im Rahmen eines Projektes von Bund, Land Thüringen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und dem Landesmuseum Heidecksburg restauriert und wissenschaftlich aufgearbeitet. Nach Abschluss dieser Arbeiten ist vorgesehen, die Waffensammlung ab 2017 im originalen Zeughausgebäude des Schlosses Schwarzburg wieder auszustellen. Die Ausstellung Rococo en miniature – Die Schlösser der gepriesenen Insel präsentiert das Lebenswerk von Gerhard Bätz und Manfred Kiedorf, das beide im Laufe von über 50 Jahren gemeinsam geschaffen haben. Gezeigt wird die Fantasiewelt der Königreiche Pelarien und Dyonien. Diese besteht aus mehreren Miniaturschlössern (Maßstab 1:50) im Stil des Rokoko mit hunderten Bewohnern und Einrichtungsgegenständen. Die Schau befindet sich seit 2007 in der ehemaligen fürstlichen Hofküche der Heidecksburg.

Theater und Kultur in Thüringen

Deutsches Nationaltheater Weimar (75 km) - Das einst von Goethe gegründete Hoftheater bietet heute in den Sparten Oper, Schauspiel und Konzerte ein Repertoire von klassischen bis zeitgenössischen Werken. Mit rund 600 Vor¬stellungen im Jahr bereichert das Deutsche National¬theater den Veranstaltungs¬kalender in Thüringen.  Einladungen zu bedeutenden Theaterfestivals, Nominierungen und Preise, wichtige Ur¬aufführungen, herausragende Großprojekte wie die Inszenierung des kompletten "Ring des Nibelungen" und nationale wie internationale Koproduktionen zeugen von der gewachsenen künstlerischen Stellung des Hauses.

Ekhof Theater Gotha (27 km) – Das barocke Hoftheater wurde zwischen 1684 und 1687 in den Westflügel von Schloss Friedenstein eingebaut und ist durch seine integrierte Kulissenbühne mit Schnellverwandlungsmaschine eine der wenigen höfischen Spielstätten mit moderner Ton- und Bühnentechnik.

Bergbühne Fischbach (33 km) – ist eine der schönsten und größten Freilichtbühnen im Thüringer Wald. 1953 inmitten einer Parkanlage erbaut und 2006 aufwendig modernisiert bietet sie Platz für 2000 Gäste.

Meininger Theater (48 km) - ist ein Vier-Sparten-Theater in der thüringischen Kreisstadt Meiningen. Ende des 19. Jahrhunderts hatte es als Meininger Hoftheater des Herzogtums Sachsen-Meiningen diese tiefgreifende Theaterreform mit zahlreichen Gastspielen in ganz Europa bekannt gemacht. Diese Tradition und weitere Blütezeiten ließen das Meininger Theater zu einer nicht nur in Thüringen bedeutenden Bühne werden und sichern ihr bis heute eine Sonderstellung in der Theaterwelt. Das Ensemble des Theaters bietet Musiktheater (Oper, Operette, Musical), Schauspiel, Konzert und Puppentheater.

Naturtheater Steinbach-Langenbach (52 km) - ist eine Naturbühne in der Gemeinde Schleusegrund in Thüringen. Sie liegt im Waldgebiet zwischen den Ortsteilen Steinbach und Langenbach im Naturpark Thüringer Wald. Das Naturtheater Steinbach-Langenbach bietet etwa 3.000 Sitzplätze und ist Thüringens größte Naturbühne.

Theater Erfurt (54 km) - Der Neubau wurde im Jahr 2003 eröffnet und zählt zu den modernsten Spielstätten in Europa. Das Opernhaus der thüringischen Landeshauptstadt liegt nur einen Steinwurf vom mittelalterlichen Ensemble von Mariendom und Severikirche und der barocken Festungsanlage des Petersbergs entfernt. Zu den ca. 480 Veranstaltungen im Jahr – opulente Opern und Operetten, festliche Konzerte, anspruchsvolle Schauspielproduktionen und mehr – strömen Kulturliebhaber aus nah und fern.

Residenztheater Arnstadt (20 km) - Im Jahre 1842 auf Order Günther Friedrich Karl II. von einer fürstlichen Reitbahn in ein Theater umgebaut, war das Theater im Schlossgarten im Laufe der Jahre zahlreichen Höhen und Tiefen ausgesetzt. Teils mit eigenem Ensemble ausgestattet, größtenteils jedoch von anderen Theatern bespielt, hat es sich zu einer konstanten Größe im Kulturleben des Ilm-Kreises etabliert.

Theater im Waidspeicher Erfurt (55 km) - Das Theater ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Mettengasse im Komplex „Große Arche“ in Erfurt und wurde zwischen 1540 und 1560 wurde das Gebäude als Lagerhaus (Speicher) erbaut. Es beherbergt die beiden Ensembles Theater Waidspeicher und das Kabarett „Die Arche“.

Kirchen in Thüringen

Bergmannskapelle Ilmenau (18 km) - Die Bergmannskapelle befindet sich mitten im früheren Bergbaurevier des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaues an der Sturmheide, unterhalb der Halde des ehemaligen Schachtes "Gottes Gabe". Zu ihrer Geschichte sind bisher kaum schriftliche Quellen bekannt. Daher stützen sich Vermutungen über die Funktion des Gebäudes auf Überlieferungen aus anderen Bergbaurevieren. An der Sturmheide betrieb man nur bis 1739 Bergbau, und so ist das Gebäude wahrscheinlich schon im 17. Jahrhundert errichtet worden. Es zählt damit zu den wenigen Zeugen des Ilmenauer Kupfer- und Silberbergbaues.

Bachkirche Arnstadt (20 km) - Erstmals wird 1333 die Bonifatiuskirche (Bachkirche) am Marktplatz erwähnt. Sie ist bei dem großen Stadtbrand 1581 bis auf die Außenmauern niedergebrannt.

Erst 1676 beginnt der Wiederaufbau der "Neuen Kirche" unter Verwendung von altem Mauerwerk und Steinen von der abgebrochenen Jakobskirche am Ried. Der Orgelbaumeister Johann Friedrich Wender erstellte 1703 eine Orgel für die Neue Kirche, die der 18jährige Johann Sebastian Bach geprüft und abgenommen hat. Bach wurde im August 1703 an die Neue Kirche als Organist berufen und blieb bis 1707 in Arnstadt.

Liebfrauenkirche Arnstadt (20 km) - ist eine evangelische Pfarrkirche. Der im Wesentlichen im 12. und 13. Jahrhundert errichtete Bau gilt neben dem Naumburger Dom (heute Sachsen-Anhalt) als wichtigster Kirchenbau der Übergangsphase von der Romanik zur Gotik in Thüringen. Mit dem Bau der Liebfrauenkirche wurde um 1200 begonnen. Zunächst ist eine dreischiffige Basilika mit romanischem Hallenchor und doppeltürmiger Westfront in spätromanisch-frühgotischen Formen errichtet worden. Um 1250 erhielt die ursprünglich flachgedeckte Kirche eine frühgotische Gewölbeabdeckung. Dabei wurden Fenster und Arkaden zur noch heute zu sehenden Gestalt gegliedert. Hier sind deutliche Einflüsse der Maulbronner Bauhütte erkennbar. Nach 1275 erfolgte der Bau eines Querschiffes anstelle des romanischen Chores und ein hochgotischer Hallenchor wurde angebaut. Außerdem wurden die Türme in gotischem Stil fertiggestellt.

Mariendom und Severikirche Erfurt (55 km) - Der Erfurter Dom (früher auch Marienkirche oder Propsteikirche Beatae Mariae Virginis genannt) ist der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. Er diente nur kurze Zeit in der Mitte des 8. Jahrhunderts als Bischofssitz und war das gesamte Mittelalter über bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein Sitz des Kollegiatstifts St. Marien. Seit 1994 ist er wieder Kathedrale des neugeschaffenen Bistums Erfurt und Sitz des Domkapitels.  Die St. Severikirche ist ein Kirchenbau der römisch-katholischen Kirche in Erfurt. Sie steht auf dem Domberg unmittelbar neben dem Erfurter Dom. Als einzigartiges architektonisches Ensemble bilden sie gemeinsam das Wahrzeichen der Stadt. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Bauform, die die spätgotische Hallenkirche vorwegzunehmen scheint, gehört die Severikirche zu den bedeutendsten gotischen Bauten in Deutschland.

Margaretenkirche Gotha (27 km) – die spätgotische Hallenkirche in Gotha am Neumarkt zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Die Kirche wurde 1064 erstmals in einer Erbzinsverkaufsurkunde erwähnt, seit 1405 bestand hier eine Lateinschule. Ab 1494 wurde die romanische Basilika, im Osten beginnend, schrittweise abgebrochen und auf deren Fundamenten eine spätgotische Hallenkirche errichtet. Das heutige Bauwerk entstand in seinen wesentlichen Formen. Chor und Spitzbogenfenster waren mit Maßwerk verziert. Gotischer Schmuck ist noch in der Sakristei (Kreuzgewölbedecke) im Turmfenster und im Brautportal genannten Hauptportal zu sehen. Wegen des Ausbaus von Chor und Sakristei wurden die beiden Osttürme abgebrochen und an der Westseite ein neuer errichtet.

Höhlen und Bergwerke in Thüringen

 

Schaubergwerk „Volle Rose“ Ilmenau (24 km) - ist ein Schaubergwerk im Schortetal bei Ilmenau. Das Schaubergwerk ist zwischen April und November täglich geöffnet. Führungen finden stündlich statt. Dabei werden Maschinen und Abbautechniken erläutert, die früher zum Einsatz kamen. Ebenfalls enthalten ist hier die Einfahrt mit der Lorenbahn in den Stollen.

Marienglashöhle Friedrichroda (28 km) – ein geologisches Naturdenkmal mit einer der schönsten und größten Gipsgrotten Europas. Das Bergwerk wurde 1778 erschlossen und bis 1903 wurde hier Gips abgebaut.

Saalfelder Feengrotten (62 km) - Die Feengrotten sind das ehemalige Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ und stehen seit 1993 als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Diese Bezeichnung geht auf den besonderen geologischen Hintergrund des Bergwerks zurück. Aufgrund des eisen- und mineralreichen Milieus sind viele verschiedene Farben anzutreffen; besonders bemerkenswert sind die weit über 100 Brauntöne.

Erlebnisbergwerk Merkers (85 km) - Das Bergwerk im Kalirevier Werra hat ein Streckennetz von rund 4600 Kilometern und gehört heute zur K+S Kali GmbH. Die größte Teufe beträgt etwa 860 Meter, dort herrscht eine konstante Temperatur von ca. 28 °C. In einer etwa 21 Kilometer langen Rundfahrt auf Mannschaftswagen erfahren Besucher Einzelheiten über den Kalisalzabbau und können den Lagerort des Nazigoldes, die Kristallhöhle und ein Salzbergbau-Museum unter Tage besichtigen. Außerdem wird der größte und tiefste Konzertsaal der Welt vorgeführt. Die Führung durch das Bergwerk dauert etwa zwei bis drei Stunden, beginnend mit einer zweiminütigen Fahrt in einem Förderkorb bis auf 500 Meter Teufe. Das Erlebnisbergwerk Merkers ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur.

Gastronomie (Auswahl)

 

Campingplatz Lütsche (1 km)
Telefon: +49 (0) 36205 - 76518
Telefax: +49 (0) 36205 - 71768

 

Hotel am Gisselgrund

Frankenhain, Ohrdrufer Straße 9 (3 km)
Telefon: +49 (0) 3 62 05 - 74 30
Telefax: +49 (0) 3 62 05 -74 33 4
E-Mail: info@hotel-gisselgrund.de

 

Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt

Brauhausstraße 1-3 (21 km)
Telefon: +49 (0) 3628 – 607 400
Telefax: +49 (0) 3628 – 607 444
E-Mail: info@hotelpark-arnstadt.de